Engpässe in der Halbleiterherstellung beeinflussen die weltweite Liefersituation

Wie von vielen News Webseiten und Blogs bereits berichtet schlägt der Engpass in der Halbleiterfertigung nun auch in der Enterprise Equipment Branche voll zu. AVM stellt die Produktion von Fritzboxen bis auf weiteres ein, Cisco erwartet in den nächsten 18 Monaten erhebliche Lieferschwierigkeiten und selbst Industrieriesen wie Audi müssen die Produktion von Autos herunterfahren. Die Allgegenwärtigkeit von Computerchips in fast jedem modernen Gerät, sei es High-end Netzwerk Equipment oder nur die heimische Waschmaschine, zeigt wie abhängig wir von der Halbleiterherstellung sind.

Wie setzt man in solchen Zeiten seine ICT Projekte erfolgreich um? Die Koordination für die Lieferung aller Einzelteile zum selben Zeitpunkt ist aufgrund der Logistiksituation bereits kompliziert genug. Das nun gewisse Teile nur mit exorbitanten Lieferzeiten oder gar nicht zu beziehen sind verstärkt das Problem noch.

Anstatt auf den Kauf von Fabrikneuer Hardware zu setzen, bietet sich die Nutzung von Refurbished Hardware hier als kosten und zeitsparende alternative an. In der Regel kann innerhalb der geforderten Anforderung gebrauchtes Equipment mit den gewünschten Leistungsdaten gefunden werde. Lieferzeiten können so drastisch reduziert werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Verhinderung von Elektroschrott, der in der Regle nur mit viel Aufwand und Kosten fachgerecht zu entsorgen ist. So kann man neben dem Erreichen der Projektziele im gleichen Zuge seiner ökologischen Verantwortung als Unternehmen nachkommen.

Der Markt für IT-Equipment aus zweiter Hand fristet seit je her ein Schattendasein das ihm definitiv nicht zu steht. Im Jahr 2018 wurde das umgesetzte Volumen auf 13,1 Milliarden US-Dollar geschätzt. Laut einer Studie von VFM wird das Wachstum auf bis zu 26,8 Milliarden US-Dollar in 2026 geschätzt, was einer Verdopplung in nur 8 Jahren gleichkommen würde.

Das Stigma, das gebrauchte Hardware abgenutzt ist entspricht nur selten der Realität. Über 90% der verwendeten Geräte haben keine beweglichen Teile und stehen auch thermisch nur unter minimalem Stress. Des Weiteren wird nur ein Bruchteil der eingesetzten Hardware bis an seine Belastungsgrenze hin ausgenutzt. Die Teile die gebrauchsbedingtem Verschleiß unterliegen sind in den meisten Fällen nur Lüfter und Netzteile. Solche Komponenten sind von den Herstellern bereits ab Werk als Ersatzfähig vorgesehen und können kostengünstig mit minimalem Aufwand durch Neuteile ersetzt werden. Auch die Lizenzierung der Geräte kann in den meisten fällen den Wünschen entsprechend angepasst werden.

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